Um länger jung auszusehen, greifen heutzutage immer mehr Menschen zu ziemlich drastischen Methoden. Weltweit unterziehen sich laut Umfragen jährlich 23,6 Millionen Menschen einer Schönheitsoperation. Diese Eingriffe sind – wie alle chirurgischen bzw. medizinischen Eingriffe – mit potenziellen Risiken, sowie mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

Es gibt jedoch auch natürliche Mittel und Wege, für ein jüngeres und frischeres Aussehen zu sorgen. Eine tragende Rolle spielt hierbei die Ernährung. Für ein schnelles Altern sind sogenannte „freie Radikale“ verantwortlich. Diese greifen Körperzellen an und können Zellschäden verursachen. Antioxidantien können diesen Vorgang verhindern oder zumindest einschränken. Die Versorgung mit Antioxidantien ist durch die Nahrungsaufnahme möglich. Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht an Lebensmitteln, die Ihre Körperzellen in besonders hohem Maße schützen.

Beeren

Hierbei gilt: Je dunkler, desto besser. Besonders Blaubeeren zählen zum absoluten Super-Food, was den Gehalt an Antioxidantien angeht. Darüber hinaus enthalten sie viel Vitamin A und C, welches nachgewiesenermaßen vor Krebs oder Herzkrankheiten schützen kann. Um außerhalb der Saison nicht auf den Beeren-Genuss verzichten zu müssen, greifen Sie gerne in die Tiefkühl-Abteilung! Die schockgefrorenen Beeren einfach bei Zimmertemperatur über einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen – so bleiben Vitamine und Nährstoffe erhalten.
Tipp: Tiefgekühlte Beerenmischungen eignen sich besonders gut für die Zubereitung frischer Smoothies!

Dunkle Schokolade

Schokolade als Anti-Aging-Food: Klingt zu gut um wahr zu sein? Tatsächlich kann die Zartbitter-Variante in Maßen (bis zu 30 g am Tag) dazu beitragen, den Blutdruck zu senken. Die im Kakao enthaltenen Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe) fördern die Durchblutung des Gehirns und können so zu einer Leistungssteigerung beitragen. Enthaltene Tannine (pflanzliche Gerbstoffe) unterstützen außerdem die Arterienfunktion und können so zusätzlich blutdrucksenkend wirken.

Grüne Lebensmittel

Wie Sie sicher schon vermuten, können grüne Gemüsesorten nicht ungesund sein. Sie enthalten viel Vitamin B, lindern sogar kleine Entzündungen und sorgen für einen frischen Teint und gesunde Haut. Spitzenreiter unter den „Greenies“ sind unter anderem Spinat und grüner Tee.

Tomaten und Möhren

… enthalten Karotinoide, die vor UV-Strahlung schützen und somit der Hautalterung entgegenwirken. Karotten sorgen zusätzlich für feinen frischen Teint. Sie enthalten das sogenannte Beta-Carotin, welches auch Provitamin A genannt wird, da es im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann.

Rote Trauben

Rote Trauben enthalten den Wirkstoff Resveratrol, der körpereigene Reparaturgene anregen kann. Lesen Sie mehr zu diesem Anti-Aging-Food in unserem Blogbeitrag: Resveratrol – der Jungbrunnen aus der Rotweintraube.

Petersilie

Das grüne Kraut ist ein wahrer Anti-Aging-Star: Es ist reich an Vitamin C und E, enthält Beta-Carotin, Magnesium und Kalium. Es entschlackt und entwässert den Organismus. Besonders effektiv werden die Wirkstoffe in frisch aufgebrühtem Petersilientee entfaltet.

Lachs

Fettreicher Fisch wie Lachs sollte mindestens einmal in der Woche auf Ihrem Speiseplan stehen. Er enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die den Alterungsprozess durch den Erhalt der sogenannten „Telomere“ verlangsamen kann. Telomere sind Chromosomenenden, die sich mit dem Alterungsprozess nach und nach verkleinern. In einer kürzlich von der Ohio State University durchgeführten Studie konnte diese Wirkung bestätigt werden.

Milchprodukte

Die in Joghurt, Molke und Buttermilch enthaltenen Proteine unterstützen den Organismus bei Hautreparaturen. Das Kollagen, aus dem die menschliche Haut besteht, ist aus Proteinbausteinen aufgebaut. Diese sind notwendig für den Aufbau und die Erneuerung von Körperzellen. Außerdem haben Molke und Co. nicht nur einen hohen Eiweißanteil, sondern gleichzeitig sehr wenig Kalorien.
Aber Achtung: Letzteres gilt nur für die Pur-Varianten – vermeiden Sie Produkte, denen industriell zu viel Zucker zugefügt wurde – sonst kann es passieren, dass Sie unabsichtlich zu wahren Kalorien- statt Proteinbomben greifen.

Photo by Caroline Attwood on Unsplash

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