Das große „Om“

Der ruhige Gesang des „Oms“ bringt Ihren Körper in harmonische Schwingungen und führt zu innerer Ruhe und Freude. Hokuspokus sagen Sie? Mediation kann noch viel mehr!

Hintergründe von Meditation

Nachdenken, nachsinnen, überlegen – das sind die wörtlichen Bedeutungen für den Begriff Mediation. Ihren Anfang nahm die Mediation als spirituelle Praxis. Im Buddhismus und Hinduismus steht das Ziel der Erleuchtung im Vordergrund; in den christlichen, jüdischen und islamistischen Religionen, geht es um die Erfahrung des Göttlichen.

Heutzutage meditieren die Menschen häufig unabhängig von spirituellen Zielen. Der Hintergrund: Steigerung des Wohlbefindens, Stressabbau und Entspannung. Aus diesen Zielen ergeben sich verschiedene Arten der Mediation. Grundsätzlich wird zwischen passiven Mediationen, die im stillen Sitzen ausgeführt werden, und aktiven Meditationen, wie Yoga, Kampfkunst und Tanz, unterschieden.

Die ersten Schritte

Entscheiden Sie sich für die passive Mediation, stehen Achtsamkeit und Konzentration an erster Stelle. Um die richtigen Vorbereitungen zu treffen, entscheiden Sie sich für bequeme Kleidung, einen ruhigen Ort und die für Sie passende Meditationshaltung. Wichtig ist, dass Sie alle Ablenkungen ausschalten und sich ganz und gar Ihrem Selbst widmen.

Am Anfang der Mediation steht die Konzentration auf den Atem. Dadurch beruhigen Sie Ihren Geist und können im Anschluss auf Ihr gesetztes Ziel hinarbeiten. Für viele Meditierende steht die allgemeine Erweiterung des Bewusstseins im Hauptaugenmerk. Andere lassen sich durch ihren Körper führen und konzentrieren sich auf bestimmte Themen, die verarbeitet oder einfach objektiv betrachtet werden wollen. Wieder andere widmen sich ihren Chakren oder einem bestimmten Mantra.

Anleitungen zu den verschiedenen Formen gibt es inzwischen in zahlreichen Büchern, auf CDs oder bei Youtube.

Fazit

Egal ob Sie ein bestimmtes Thema, Achtsamkeit oder Ihren reinen Atem betrachten, das grundlegende Ziel einer Meditation ist die Steigerung des Wohlbefindens. Gleichzeitig können Sie den Stressabbau fördern und mehr zu Ihrem Selbst finden. Durch diese Praxis machen Sie sich frei von gewohntem Denken und jeglichen Bewertungen, während Sie neue Möglichkeiten entdecken können, die Ihr Leben bereichern. Hokuspokus? Ganz und gar nicht! Verschiedene wissenschaftliche Studien haben bereits gezeigt, dass während der Mediation bestimmte Hirnregionen vermehrt genutzt werden, die positive Effekte fördern.

Sie glauben es nicht? Probieren Sie es doch einfach selbst aus.

 

Photo by Jared Rice on Unsplash

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