Schlank werden und bleiben mit Intervallfasten

Die Definition Fasten hat viele Facetten. Vielleicht denken Sie jetzt zunächst an die Fastenzeit aus dem Christentum oder Islam und befürchten Verzicht, Versuchung oder Selbstbeherrschung? Keine Bange, heute ist das Fasten ein großer Themenbereich der Wissenschaft mit erstaunlichen Erkenntnissen. Zu seinen modernen Formen zählt das Intervallfasten, dessen 16:8-Methode wir Ihnen hier ein wenig näherbringen möchten. Ganz im Gegensatz zum Heilfasten, das über einen gewissen Zeitraum mit ärztlicher Betreuung durchgeführt wird, ist das Intervallfasten über eine unbegrenzte Zeit möglich. Es geht einher mit gesunder Ernährung, macht Klinikaufenthalte überflüssig und passt sich Ihrem individuellen Zeitrahmen an.

Was bedeutet die 16:8-Methode?

Sie repräsentiert die Zeiträume zwischen Essen und Fasten. Bei dieser Methode dürfen Sie in 8 aufeinander folgenden Stunden essen, ohne dass Sie eine Kalorientabelle benötigen. Während der nächsten 16 Stunden ist Fasten angesagt. Auf Essen müssen Sie nun gänzlich verzichten. Wasser, Tee ebenso wie Kaffee ohne Milch und Zucker sind nicht nur erlaubt, sondern erforderlich. Achten Sie jedoch darauf, Kaffee bis maximal 17 Uhr am Nachmittag zu trinken, da Koffein lange nachwirkt und Schlafstörungen verursachen kann.

So profitieren Sie von Intervallfasten:

Sie können sich die beiden Zeiträume beliebig einteilen. Menschen, die kein Frühstück mögen, können beispielsweise ihre Essensphasen in der Zeit von 11 – 19 Uhr einrichten. Wenn Sie lieber den Tag mit einem guten Frühstück starten, nehmen Sie zwischen 8 und 16 Uhr Ihre Mahlzeiten ein und fasten anschließend. Das Intervallfasten sollte jedoch mit einer ausgewogenen Ernährung einhergehen. Essen Sie viel Gemüse, Vollkornprodukte und vermeiden Sie eine fettreiche Nahrung. So tragen Sie explizit zu Ihrer Gesundheitsvorsorge bei.

Fett ist generell ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Während des Intervallfastens von 16 Stunden bedient sich Ihr Körper von seinen Reserven und fördert so das Abnehmen. Während Ihres Essensverzichts bekommt Ihr Darm nun ferner die Möglichkeit, eine Selbstreinigung vorzunehmen und präventiv zu wirken. Bei einer gesunden Ernährungsweise werden Sie auf diese Weise an Gewicht verlieren und Ihr Allgemeinbefinden deutlich stärken.

Intervallfasten auch für Sie?

Nein, auch beim Intervallfasten gibt es bestimmte Risikogruppen. Zu ihnen zählen Kinder, Schwangere und natürlich Menschen, die an schweren Erkrankungen leiden. Diabetiker sind ebenfalls ausgeschlossen, da sie häufig kleine Mahlzeiten zu sich nehmen müssen. Für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen birgt das Intervallfasten ebenfalls Risiken.

Die Arbeitswelt ist ein weiterer Faktor, der die 16:8-Methode erschwert. Wer in unterschiedlichen Schichten arbeitet, schafft es kaum, die beiden Zeitphasen einzuhalten.

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