Neues Verbot für Amalgam!

Schon seit Jahren sorgen die Diskussionen rund um die Behandlung mit Dentalamalgam für viel Aufsehen. Am 1. Juli ist jetzt eine neue EU-Verordnung in Kraft getreten: Milchzähne, Kinder unter 15 Jahren, schwangere und stillende Frauen dürfen nicht mehr mit Amalgam behandelt werden. Dieses Verbot basiert auf dem Minamata-Übereinkommen, das 2013 von 90 Ländern verabschiedet wurde und sich gegen die Freisetzung von Quecksilber in unserem Körper und der Umwelt ausspricht.

Ist die Behandlung mit Amalgam zwingend erforderlich, kann eine Ausnahme in Kraft treten. Ansonsten wird der Fokus auf alternative Materialien gelegt. Das ist nicht nur für die Gesundheit von Vorteil, sondern kann auch dem ästhetischen Zahn-Bild zu Gute kommen.

Die Vorteile von Vollkeramik

Die Wahl fällt schon seit vielen Jahren häufig nicht mehr auf das dunkelgraue Amalgam, da Materialien wie Vollkeramik durch ihre zahnähnliche Farbe deutliche Vorteile bieten. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen außerdem, dass dieses Zirkonoxid hart, biegefest und biokompatibel ist. Damit ist die Verträglichkeit für den Körper besonders hoch, während zeitgleich optimale Versorgung gewährleistet werden kann.

Anwendungsgebiete

In vielen Bereichen wird schon mit diesen Stoffen gearbeitet. Die Vollkeramik kann z.B. für Implantate, Brücken, Kronen, Inlays und Veneers verwendet werden. Die erhöhte Ästhetik und die gesundheitlichen Vorteile stehen für viele Patienten bereits seit langer Zeit im Vordergrund. Das neue Verbot für die Behandlung mit Amalgam wird diese Entwicklung mit Sicherheit noch weiter vorantreiben.

 

Photo by Sebnem Ragiboglu

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